Mittwoch, 17. Oktober 2012

[52/40] Überbleibsel

Ich mag den Herbst mit seinen knallbunten Farben, den kühleren Temperaturen, der besonderen Stimmung zum Sonnenaufgang, wenn die Sonne sich allmählich durch die Nebelschwaden arbeitet, den besonderen Geruch des sich allmählich zersetzenden Laubs - den Überbleibseln der Vegetationsperiode... 


Seht hier die anderen Projekt-Beiträge der Woche: 42.

Kommentare:

momo hat gesagt…

oooohhhh. gingkoblätter!!! als jenaer hab ich ja beinahe eine verpflichtung die zu lieben... aber ich tue es einfach so, einfach die form und deren haptik ist was ganz besonderes... ich liebes sie...

mal abgesehen, dass ich die farbstimmung deines bildes grandios finde...
wirklich!!!!

Hotaru hat gesagt…

Oh! Das ist ein sehr schönes Herbstfoto! :)

Birgitt hat gesagt…

...dein Blog zeigt die schönsten Farben des Herbstes, die schau ich mir gern an...

LG Birgitt

Kalliope hat gesagt…

Vielen lieben Dank euch! :-) Freut mich, dass euch das Bild so sehr gefällt. Der Herbst bietet aber auch einfach ZU schöne Motive! :-)

@momo: Jena und Gingko, die Verbindung ist mir gar nicht geläufig - erzähl' mal! :-) Und ja, die Form und Haptik der Blätter finde ich auch einfach toll. Auch das erste vorsichtige Entfalten der kleinen Blättchen im Frühjahr. Zu putzig!

Märzhäsin hat gesagt…

Was für ein tolles, leuchtendes Gelb! Und überhaupt finde ich Gingko-Blätter sowieso besonders schön, die sieht man hier leider viel zu selten.

Aqually hat gesagt…

Tolles Bild – toller Baum! :-) Bei Euch in Jena fallen schon die Gingkoblätter? Meiner ist noch ganz grün aber langsam wird der Wein rot.
LG Aqually

Kalliope hat gesagt…

Ja, ich finde auch: Mehr Gingko-Bäume braucht das Land! ;-)

Muss allerdings dazu sagen: Ich habe keine Verbindung zu Jena. Das Bild von diesem Gingko-Baum ist - so fair muss ich sein - auch ein Archiv-Griff gewesen. Der betreffliche Baum steht in einem kleinen Örtchen unweit des Mittelpunkts von Sachsen. "Damals" waren die Blätter aber auch um die Zeit des Jahres schon alle gefallen, da die Temperaturen rasant in den Keller gerutscht waren - da waren über Nacht alle Blätter auf einmal gen Boden gesaust...

momo hat gesagt…

Verbindung des Gingko mit Jena:

Man folge diesem:
http://www.entdecke-jena.de/jena/sehenswuerdigkeiten.htm Link
oder jenem:
http://www.planet-weimar.de/ginkgobiloba/ginkgobotanisch/index.html
oder dieser:
http://suite101.de/article/ginkgo-biloba-botanisch-und-historisch-a52709

oder die kurzfassung:
Jena hat den ältesten botanischen Garten (nach leipzig) der stark von Goethe mitgeprägt wurde. Goethe war außerdem fasziniert von Gingkobäumen und von daher (ob selbst gepflanzt oder nicht, das sei mal dahingestellt) gibt es in jena einen sehr alten Gingkobaum, welcher der Goethe-Ginkgo genannt wird, welcher um 1792 gepflanzt wurde.
Um diverse Universitätsklinken in der Stadt (die ja alle mit der Schilleruniversität in Verbidnung stehen, und daher auch von jeher von Goethes botanischen Wirken profitieren) wurden Gingko-Alleen gepflanzt, und so gibt es heute ganze Straßen, die vom Ginkgobaum geprägt sind. Kein Kind der Stadt wird im Herbst Blätter pressen, ohne mindestens ein Gingkoblatt dabei zu haben.

Kalliope hat gesagt…

Das ist ja toll! Ich sehe schon: Ich muss unbedingt(!!) mal nach Jena - sagt mir mein Göttergatte auch schon seit Jaaaaahren. Das mit dem Botanischen Garten und Goethe wusste ich zwar schon, aber nicht von seiner Gingko-Affinität. Danke für die Infos!