
Tag 22 – Das Buch in deinem Regal, das die meisten Seiten hat
Da sind wir schon wieder im Fachbuchbereich... Das absolut Seitenreichste Buch in unserem Regal ist DAS Biologie-Buch von Campbell und Reece. In einem naturwissenschaftlichen Studium führt am "Campbell" kaum ein Weg vorbei und das nicht ohne Grund. Hierin finden sich alle Teilbereiche der Biologie anschaulich erläutert. Wenn mir irgendetwas nicht ganz klar ist, oder ich in einer Vorlesung neugierig wurde, schlage ich als erstes im Campbell nach und habe bisher noch immer eine weiterführende Antwort gefunden. Mit diesem Lehrbuch macht es richtig Spaß zu lernen, da es sehr spannend aufbereitet ist. Überhaupt finde ich, dass die amerikanischen Lehrbücher sehr viel anschaulicher und ansprechender geschrieben sind...
Ach ja, wir haben den Wälzer eigentlich nur im Regal, weil wir super Glück hatten: Bei der Inventur im Buchladen unseres Vertrauens war ein Exemplar heruntergefallen und hat seitdem einen eingerissenen Rücken. Daraufhin hat die Besitzerin des Ladens das Exemplar zum halben Preis angeboten. Da mussten bibliophile Menschen wie wir natürlich zuschlagen! Und seien wir ehrlich: Es hat sich mehr als gelohnt. Den Campbell kann man sich auch getrost zum vollen Preis kaufen, er ist jeden Cent wert!
[Nachtrag: Danke an Momo für den Hinweis: Ich habe glatt vergessen, mich zur Seitenzahl zu äußern. Der Campbell hat 1606 Seiten plus einen interaktiven Lerntrainer auf beigefügter CD. Hinzu kommt, dass eine Seite DIN A4-Größe hat und dicht beschrieben ist.]
Fazit: 4 Sterne!
Neil A. Campbell & Jane B. Reece: Biologie. ISBN: 978-3-8273-7180-5.
Da sind wir schon wieder im Fachbuchbereich... Das absolut Seitenreichste Buch in unserem Regal ist DAS Biologie-Buch von Campbell und Reece. In einem naturwissenschaftlichen Studium führt am "Campbell" kaum ein Weg vorbei und das nicht ohne Grund. Hierin finden sich alle Teilbereiche der Biologie anschaulich erläutert. Wenn mir irgendetwas nicht ganz klar ist, oder ich in einer Vorlesung neugierig wurde, schlage ich als erstes im Campbell nach und habe bisher noch immer eine weiterführende Antwort gefunden. Mit diesem Lehrbuch macht es richtig Spaß zu lernen, da es sehr spannend aufbereitet ist. Überhaupt finde ich, dass die amerikanischen Lehrbücher sehr viel anschaulicher und ansprechender geschrieben sind...
Ach ja, wir haben den Wälzer eigentlich nur im Regal, weil wir super Glück hatten: Bei der Inventur im Buchladen unseres Vertrauens war ein Exemplar heruntergefallen und hat seitdem einen eingerissenen Rücken. Daraufhin hat die Besitzerin des Ladens das Exemplar zum halben Preis angeboten. Da mussten bibliophile Menschen wie wir natürlich zuschlagen! Und seien wir ehrlich: Es hat sich mehr als gelohnt. Den Campbell kann man sich auch getrost zum vollen Preis kaufen, er ist jeden Cent wert!
[Nachtrag: Danke an Momo für den Hinweis: Ich habe glatt vergessen, mich zur Seitenzahl zu äußern. Der Campbell hat 1606 Seiten plus einen interaktiven Lerntrainer auf beigefügter CD. Hinzu kommt, dass eine Seite DIN A4-Größe hat und dicht beschrieben ist.]
Fazit: 4 Sterne!
Neil A. Campbell & Jane B. Reece: Biologie. ISBN: 978-3-8273-7180-5.
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Damit ergibt sich für diesen Eintrag der Band "Das Leben im Gebirge" aus der Reihe "Natur-Bibliothek", die vom WWF und der Bild herausgegeben wurde. Man halte von der Zeitung, was man will (ich lese sie nicht), aber der WWF hat sich einen gewichtigen Partner zur Veröffentlichung der Reihe ausgesucht. Ein taktisch schlauer Feldzug. Die Reihe informiert über die Arten in verschiedenen Lebensräumen, sei es dem Wald, am Meer, auf der Wiese, und mehr. Wir haben die Bücher von Schwiegerpapa-
1) Da landen wir in meiner bzw. unserer Reclam-Ecke. Das halbe Regal-Brett ist gefüllt mit den kleinen gelben Heftchen, und teilweise orangen Ausgaben in Originalsprache. Die Nummer 9 ist Kafkas "Verwandlung" und damit eines der Werke, das ich in meinem Alltag erschreckend häufig zitiere. Ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie oft ich wohl schon den ersten Satz in eine Unterhaltung eingestreut habe. (
2) Vor mittlerweile auch schon wieder ein paar Jahren bin ich für ein Praktikum nach Schweden abgedüst. Kurz zuvor hatte ich Geburtstag und bekam hierzu von einer lieben
3) Der Griff ins Uni-/Fachbuchregal. Das 9. ist ein Buch über Jagdliches Brauchtum und Jägersprache, das in einem Förster- und Jäger-Haushalt nicht allzu sehr überraschen dürfte. Insbesondere das Thema Jagd stößt in meinem Umfeld häufig auf Kritik, barsche Nachfragen und Unverständnis. Ich möchte an dieser Stelle nicht allzu weit ausholen, doch eines möchte ich festhalten: Sofern die Jagd nicht aus Trophäen-Kult und Jagd-Gier betrieben wird, stehe ich ihr sehr positiv gegenüber. Sie gehört zum Agieren im Forst, und sie gehört zur Geschichte des Menschen. Im Übrigen esse ich wesentlich lieber Wild, von dem ich weiß, dass es bis zur Erlegung ein natürliches und freies Leben in der Natur geführt hat, als Fleisch aus dem Supermarkt, das von unnatürlich zusammengepferchten Tieren in Massenhaltung stammt, die qualvoll dahin siechen mussten und mit Medikamenten und Nahrung vollgepumpt wurden, um dieses Dasein in irgendeiner Weise durchstehen zu können und dabei freilich möglichst schnell möglichst groß und fleischhaltig zu werden... (Ich will jetzt gar nicht von Dioxin-Skandalen anfangen.)
1) Walter Moers ist recht vielen ja durchaus bekannt. Mit seinem Käpt'n Blaubär hat er eine berühmte Figur geschaffen, die auch in der "Sendung mit der Maus" Groß und Klein amüsiert. Andere kennen vielleicht eher das "Kleine Arschloch" oder die "Adolf"-Comics. Die beiden letztgenannten sind nicht unbedingt mein Fall, ich mag viel lieber seine Zamonien-Romane. Zamonien ist eine eigene Welt, die Moers erschaffen hat und in der all seine Geschichten spielen. Teilweise kommen Figuren sogar in verschiedenen Romanen vor, interessanter weise passen die Schilderungen aber nicht logisch zusammen. Insofern kann man prinzipiell auch lesen, was und in welcher Reihenfolge man möchte, die Bücher stehen für sich. Sehr schön ist, dass das vierte Buch von links gleich mein liebster Roman aus Zamonien ist: "Rumo". Es schildert die abenteuerreiche Reise des jungen Wolpertingers Rumo quer durch Zamonien bis in seine Heimat Wolperting - geleitet wird er dabei von seinem silbernen Faden. Denn Rumo kann, wenn er seine Augen schließt, mit der Nase sehen... Der Roman besticht durch seine phantasievolle, lustige, teils verrückte Geschichte und ist einfach mitreißend zu lesen. Ein wunderbarer Kurzurlaub vom Alltag.
2) Die Bundeszentrale für politische Bildung (
3) Auch hier streife ich das Thema Schule, aber das nun eher als Kulisse. Während der sechsten und siebten Klasse herrschte in unserer Stufe das Krimi-Fieber. Vor allem die Mädels waren verrückt nach R.L. Stines Reihe "Fear Street", in der die Jugendlichen in Shadyside immer wieder in mysteriöse, kriminelle Geschichten verwickelt werden. Die Bücher sind jeweils in sich abgeschlossen und in beliebiger Reihenfolge lesbar. Das vierte Buch im Regal ist dabei "Mord im Mai", ein Krimi rund um Julies Clique, die von Al Freed immer wieder mit miesen Tricks geärgert wird. Doch eines Tages liegt Al tot vor der Rollschuhbahn. Die Suche nach seinem Mörder beginnt... Wie gesagt: Mit 12, 13 Jahren fand ich die Bücher unheimlich spannend und habe sie sehr gern gelesen. Mit zunehmendem Alter wurden sie jedoch immer vorhersehbarer und verloren ihren Reiz. Vielleicht lag das aber auch daran, dass man mit der Zeit das Grundmuster von Stines Geschichten durchdringt. Der erste Verdacht bestätigt sich natürlich nie und der Täter ist immer die Person, von der man es am wenigsten erwarten würde... Auf die Dauer nicht mehr spannend, aber die Bücher sind trotzdem zu schade zum Weggeben. Und vielleicht mögen sie ja mal meine Kinder lesen? ;-)
Aber ich will mal nicht so sein und stelle noch ein weiteres Buch vor, das mich ebenfalls zum Lachen gebracht hat - obgleich dieses auch das eine oder andere Mal in meinem Halse stecken blieb, oder ein bitterböses, zynisches Lachen war. Dabei handelt es sich um Bruno Jonas' "Kaum zu glauben - und doch nicht wahr". Eine kritisch-kabarettistische Würdigung unseres Politik-Zirkus'. Denn an die Redlichkeit unserer Politiker muss man vor allem eins: Glauben. Ebenso an die Gerechtigkeit, an Hartz IV, an sich selbst, sogar ans Nichts. Neben anregenden Überlegungen schildert Jonas nebenbei auch amüsante Szenen aus seinem Alltag, die sehr schmunzeln lassen. Und er bietet Gedankenspielereien, die einem das eine oder andere Mal das Hirn verknoten - was ich aber freilich nicht negativ meine. Doch manche Sätze muss man tatsächlich zwei, drei Mal lesen, und sich sprichtwörtlich auf der Zunge zergehen lassen.
Darstellungen des Todes reizten mich schon immer, sei es filmisch oder literarisch (z.B. in Zusaks
Und was würde passieren, wenn TOD seiner Arbeit nicht mehr nachkäme, weil er entlassen wurde? Nun, in Pratchetts Roman "Alles Sense" verdingt er seine Arbeitskraft mit einer für die Bäuerin erschreckend scharfen Sense auf einem Bauernhof, wo er als Aushilfe mit dem Namen Bill Tür sein Auskommen sucht. Doch TOD diente immer der Zeit - er ist kein Seelenräuber, der die Menschen umbringt, sondern er begleitet die Seelen, deren Zeit abgelaufen ist, auf ihrem letzten Weg. Sein einziges Interesse ist es, ihnen den Abgang so leicht wie möglich zu machen, weshalb er auch penibel auf die Schärfe seine Sense achtet. Was nun also, wenn TOD dieser Aufgabe nicht mehr nachkommt? Das Leben reichert sich auf der Scheibenwelt an, was dazu führt, dass ein Ungleichgewicht zwischen Leben und Tod entsteht. Schließlich werden sogar sonst unbelebte Dinge lebendig und es rotten sich seltsame Drahtgestelle zusammen, um gruselige Gebäude zu errichten, die die Bewohner der Scheibenwelt in ihren Bann zu ziehen und nicht mehr loszulassen drohen. (Es stellt sich schließlich heraus, dass es sich um Einkaufswagen handelt, die Supermärkte errichten.)
Tja, so lange habe ich wieder die Stöckchen-Reihe pausiert und dann gleich so eine harte Nuss. Ein Buch, das ich mal geliebt habe, und nun hasse. Hmmm. Am ehesten trifft dies wohl zu auf Jean-Louis Fetjaines Elfen-Triologie. Doch Hass ist dafür eigentlich ein viel zu großes Wort. Aber letztendlich ging mir die Geschichte mehr und mehr auf die Nerven. Sie ist in meinen Augen 
